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Solaranlagen und Solartechnik

Sonnen-Energie / Regenerative Energie

Ob Heizen, Kochen, Duschen, Fernsehen oder Autofahren - ohne Energie läuft nichts. Zurzeit nutzen wir 98 % unserer Energie aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Gas sowie aus Kernenergie zur Strom- und Wärmeerzeugung und zur Antriebsenergie für den Verkehr. Diese Energien sind endlich, belasten die Umwelt und schädigen das Klima.

In wenigen Jahrzenten wird unsere Energieversorgung von einem Energiemix bestimmt werden, in dem erneuerbare Energien eine große Bedeutung haben: Strom aus Wind- und Wasserkraft, Strom und Wärme aus Sonnenkraft und Biomasse werden Schritt für Schritt immer größere Anteile unseres Energiebedarfes decken - nachhaltig, sauber, und sicher!

Funktionsweise

Das einfallende Sonnenlicht wird vom Kollektor in Wärme umgewandelt. Dadurch erhitzt sich die Solarflüssigkeit, welche die Umwälzpumpe in den Wärmetauscher des Solarspeichers fördert. Hier wird die Solarwärme an das Brauchwasser abgegeben und die abgekühlte Flüssigkeit strömt in die Kollektoren zurück. In der Pumpstation sind die Umwälzpumpe und die für den zuverlässigen Betrieb der Solaranlage benötigten Armaturen anschlussfertig vormontiert.

Der Solarregler vergleicht die Temperaturen im Kollektor und im Brauchwasserspeicher. Er schaltet die Umwälzpumpe ein, wenn der Kollektor wärmer ist als der Speicher. Reicht die Sonneneinstrahlung einmal nicht aus, erwärmt der konventionelle Heizkessel über den zweiten Wärmetauscher den oberen Bereich des Speichers auf die gewünschte Wassertemperatur.

Einsatzbereiche der Solartechnik

Ein Vorteil der Sonnenenergienutzung ist die Flexibilität des Einsatzbereiches. Thermische Solaranlagen können für die unterschiedlichsten Leistungsbereiche zur Trinkwassererwärmung und/oder zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Allerdings ist das Strahlungsangebot in Deutschland im Winter, wo ein entsprechend hoher Heizbedarf besteht, am geringsten. Dies ist neben der etwas aufwendigeren Nutzung dieser Technik zur Heizungsunterstützung mit ein Grund, warum Solaranlagen überwiegend nur zur Trinkwassererwärmung eingesetzt werden. Ein solches System wird in unseren Breitengraden niemals autark, sondern immer in Verbindung mit einer konventionellen Wärmeerzeugung betrieben. Für die Auslegung hat es sich als sinnvoll erwiesen, den Warmwasserbedarf im Hochsommer, wo das Strahlungsangebot der Sonne am größten ist, komplett mit möglichst geringem Überschuss abzudecken. Daraus ergibt sich eine solare Deckungsrate von etwa 50 bis 60%. Entsprechend groß sind auch die möglichen Einsparungen des üblicherweise im Jahr für die Trinkwassererwärmung benötigten Brennstoffs.

Gute Argumente für Solarwärme

  • Eine Solaranlage liefert auch in unseren Breiten genug Energie, um in den Sommermonaten 100 Prozent des Warmwasserbedarfs zu decken. Der konventionelle Heizkessel kann in dieser Zeit abgeschaltet werden.
  • Das schont den Geldbeutel und spart fossile Energien.
  • Im Jahresdurchschnitt werden etwa 60 Prozent des Brauchwassers solar erwärmt.
  • Solarwärme bietet Chancen, das Prinzip Nachhaltigkeit täglich in die Tat umzusetzen.
  • Positives Lebensgefühl mit Solarenergie
  • Schutz der natürlichen Lebensgrundlage
  • Solarwärme ist CO2 und schadstofffrei, also absolut umweltfreundlich. Eine Solaranlage zur Warmwasserversorgung eines 4-Personen-Haushaltes entlastet die Umwelt jährlich um rund 1 Tonne Kohlendioxid.
  • Solarwärme macht Sie unabhängiger von Energiepreisänderungen. Und die Sonne schickt keine Rechnung.
  • Solaranlagen bedeuten zudem eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Gebäude werden durch geschickt integrierte Solaranlagen architektonisch aufgewertet. Mit einer Solaranlage wecken Sie Interesse, ernten Anerkennung von Nachbarn, Verwandten und Bekannten und motivieren diese zur Nachahmung.